Dunkelfeldmikroskopie des Blutes nach Prof. Dr. Enderlein

Informationen zur Dunkelfeldmikroskopie des Blutes nach Prof. Dr. Enderlein

Die Grundlagen der Dunkelfeldmikroskopie des Blutes wurden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts von Prof. Dr. Günther Enderlein (1872-1968) erarbeitet. Er war als Biologe in Berlin tätig und hatte sein wissenschaftliches Leben der Erforschung des Vitalblutes unter ganz bestimmten Gesichtspunkten gewidmet. Nach seinem Tode geriet die Dunkelfeldmikroskopie fast vollständig in Vergessenheit. In den letzten 10 Jahren wuchs das Interesse an dieser Methode wieder enorm und so arbeiten heute speziell ausgebildete naturheilkundliche Ärzte in ihrer täglichen Praxis damit.

Normales Blutbild

Normales Blutbild:
Die roten Blutkörperchen sind unbelastet und nicht verklebt, das Blutplasma ist klar. Feindurchblutung und Organstoffwechsel sind optimal gewährleistet.

Blutbild mit Eiweißeinschlüsse

Deutliche Eiweißeinschlüsse in den roten Blutkörperchen als Zeichen einer Überlastung des Stoffwechsels mit Eiweißen tierischer Herkunft. Störungen des Immunsystems (z.B. Allergien und chronische Schleimhautentzündungen) können die Folge sein.

Stark verklebtes Blutbild

Starke Verklebung der roten Blutkörperchen (Geldrollenphänomen) als Zeichen einer Störung der Feindurchblutung mit Einschränkung des Organstoffwechsels. Durchblutungsstörungen und Energiemangel können die Folgen sein. In der Mitte zwei Immunzellen (Freßzellen).

Eiweißkristalle im Blutbild

Eiweißkristall (Symblast) im Blut als Zeichen einer Überlastung des Stoffwechsels mit Eiweißen tierischer Herkunft. Degenerative Gelenkerkrankungen und Bluthochdruck können die Folgen sein.

Massiv belastetes Blutbild

Massive Belastung des Blutplasmas mit Stoffwechselschlacken (Filite). Die Viskosität des Blutes ist erhöht, die Fließeigenschaften reduziert. Sauerstoffmangel im Gewebe, verminderte Stoffwechselaktivität mit Regulationsstörungen und der Entwicklung schwerer chronischer Krankheiten können die Folgen sein.

Zerfall der Blutkörperchen

Frühzeitiger Zerfall der Blutkörperchen nach 4 Stunden als Zeichen einer starken degenerativen Tendenz. Die verminderte Resistenz der Zellwände kann ein Hinweis auf eine erhöhte Krebsgefahr sein.

Beurteilung des Blutes im Dunkelfeld

Neben der konventionellen internistischen Beurteilung der verschiedenen Blutzellen nach Form und Struktur gibt die Untersuchung v.a. Aufschluss über das sog. “innere Milieu” und die Funktionsfähigkeit der Blutzellen. Sie bietet eine einzigartige Möglichkeit, um den Gesamtzustand des Körpermilieus zu beurteilen.

Ablauf der Untersuchung

Mittels einer feinen Nadel wird ein Tropfen Blut entnommen und sofort, ohne Fixierung und Färbung, in einem speziellen Dunkelfeldmikoroskop bei 500-1000-facher Vergrößerung zusammen mit dem Patienten via Videoübertragung angeschaut. Die Untersuchung selbst dauert etwa 20 Minuten. Der apparative Aufwand ist groß, weil eine spezielle Mikroskopiervorrichtung vorhanden sein muss.